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Graf von Krolock
Herr über ein mysteriöses Vampirschloss in der Bergwelt Transsilvaniens
 

Wenn sich der Vorhang hebt, wird´s mucksmäuschenstill im Theater. 1671 Zuschauer warten gebannt auf ihn, den Grafen von Krolock, den blutsaugenden Helden im Hit-Musical Tanz der Vampire. Im zweiten Bild erscheint er, der Fürst der Finsternis. Schrecklich schön. 190 cm groß. Von nobler Herkunft und Gestalt. Gehüllt in einen bodenlangen schwarzen Mantel, den er wie Schwingen zum Flug ausbreitet. Durch die Reihen geht ein Raunen, ein Luftanhalten. Denn Krolocks Auftritt ist Urkraft pur. Obwohl ein Untoter, ein zum ewigen Leben im Dunkel der Nacht Verdammter, versprüht er Charme, Brutalität und Zärtlichkeit zugleich. Zeigt Leidenschaft, ist Mann und Tier, nach Blut getrieben von Gier.

Er ist die personifizierte prickelnde Erotik mit dem Beigeschmack des Todes. Umflort von der immer mitschwingenden Tragik eines Lebens ohne Anfang und Ende. Wenn Krolock mit seinem höllischen Hofstaat der Gruft entsteigt und zum Mitternachtsball auf´s Schloss einlädt, dann bebt der Boden. Und wenn er die schöne Wirtstochter Sarah mit sanfter Stimme umsäuselt: „ Uns beide trennt nur noch ein winziges Stück, wenn ich dich rufe, hält dich nichts mehr zurück. Sei bereit!“ folgt sie ihm willenlos wie auf einem Magnetstrahl. Aber nicht nur Sarah streckt ihm den schneeweißen Schwanenhals zum Kuss mit Biss entgegen. Auch das Publikum zeigt sich bereit. Frauen nesteln an Ausschnitten, recken sehnsuchtsvoll die Hälse. Im Tanz der Vampire sind sie bereit, für einen Mann wie ihn zu sterben. Zumindest für ein paar Stunden.

                                                                                   
                                        Quelle: „ Stage- Entertainment Magazin“
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